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Faksimile »Ich glaub, du brauchst ein Ritual«

50 EUR

Feder-Zeichnung
30 x 40 cm
signiert & numeriert
inkl. 4 Plakatklammern

Original erhältlich für 285 €

Frage und Gegenfrage – Wie Matrosenhunde kommunizieren

Zwischen zwei Ausdrucksformen, zwischen Worten und Zeichnungen entspinnt sich die Möglichkeit eines Dazwischens. Grenzen werden ausgelotet, Beobachtungen getätigt, ein Dialog findet statt. Ein Dialog, der keiner Erklärung bedarf, ein Geschichtenerzählen ohne Gebrauchsanweisung. Matrosenhunde suchen und finden und verweben Erlebnisse mit den jeweils subjektiven eigenen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen. Es geht um das Hineinspüren in unterschiedlichste Zusammenhänge und das Fassbarmachen, zwischen den Zeilen, im Strich der Zeichnung, in einem Zwischenraum von Bild und Text.

Die Grafikerin und Illustratorin Fine Heininger ist für die Bilder zuständig, die Texterin Madeleine Penny Potganski für die Worte. Eine Zeichnung antwortet auf einen Satz – und umgekehrt, es entstehen fragmentarische Verbindungen, ein Dialog aus Bild und Text, der eine weitere Erzählebene öffnet, 1+1=3.

Matrosenhunde korrespondieren in Bild und Text. Ausgehend von der Projektarbeit »Matrosenhunde, Kapitänsfrauen und der weiß lackierte Zaun«, einem poetischen Tagebuch, das über ein halbes Jahr geführt wurde (September 2009 – Januar 2010); einer Residenzen im Spring House Dresden, einer Feld- und Flurforschung in Zempow, Brandenburg, Ausstellungen in Erfurt und Berlin, machen sich Matrosenhunde auf zu neuen Ufern. Den Augenblick einfangen, sein persönliches Gesicht, seine beispielhafte Wiederkehr, die Atmosphäre einer Begegnung mit einem Stück Realität. Zwischen Texten und Zeichnungen treffen sich Persönliches und Beispielhaftes. Matrosenhunde ist ein intermedialer Tanz, ein Tanz der Fragen stellt, der Neugier folgt, sich überraschen lässt. Matrosenhunde erweitern Horizonte: mit dem Fernglas auf der Lauer liegen, weiße Flecken auf der inneren Landkarte besiedeln, die kleinen und großen Alltäglichkeiten notieren. Matrosenhunde selektieren Eindrücke und suchen den Zusammenhang. Worte und Bilder reichen sich die Hand, machen sich auf den Weg, versuchen immer wieder, die mathematische Tangente zu beschreiben, sich leise zu nähern, zu Gast zu sein. Matrosenhunde sammeln unterwegs Puzzleteile und fügen sie zusammen, Worte und Bilder suchen nach der Verbindung zwischen den Dingen, der Möglichkeit einer Erzählung.

Momentaufnahmen überlagern sich, werden untersucht und neu verknüpft. Handlungsräume und Protagonisten werden gefunden, Verbindungen gesponnen. Matrosenhunde loten den Raum zwischen sich und den zwischen Decke und Boden neu aus; lassen einen Ort auf sich wirken und seine ihm eingeschriebenen Geschichten: 

Die geheime Poesie der Dinge.

http://matrosenhun.de

fine@matrosenhun.de